„Mut in schweren Zeiten“

Erstellt von Beate Hanke

Gertrud und Otto Mörike haben beeindruckende Spuren hinterlassen.

Inspirierende Workshop-Angebote zogen am Samstag, 16. Juli Besucher*innen zum Jubiläum an.

 

Viel Interessierte fanden sich zum Thema „Mut in schweren Zeiten“ ein.

Karin Butz erzählte von Gertud und Otto Mörike. Zwanzig Jahre nach ihrer Konfirmation 1957 waren vergangen, als K. Butz in einem Heft der „Aktion Sühnezeichen“ erstmals konkretes über den Widerstand der Mörikes gegen Hitler und sein Regime erfuhr. Auch Gertrud Mörike, bezog zur damaligen Zeit selbstständig und mutig Stellung gegen den Nationalsozialismus.  Sie leistete tatkräftig Hilfe bei der Rettung jüdischer Menschen vor Ausschwitz und gefährdete so sich und die eigene Familie.

Von all den großen Taten wussten die Konfirmanden und Schüler*innen von Dekan Mörike (der derzeit in Weinsberg Dekan war) nichts. All die Sorgen, Ängste, Anfeindungen, Verletzungen, die das Ehepaar Mörike erlitten hatte im Dritten Reich, blieben verborgen bis zu dem Zeitpunkt, als die Mörikes im Laufe der Jahre in Israel und frühen Orten seines Wirkens durch Ehrungen gewürdigt wurden.

Welch eine große Persönlichkeit hatte die Weinsberger 1957 konfirmiert. Das kam ihnen erst im Nachhinein ins Bewusstsein.

Da in der ETL durch die Namensgebung der meisten Räume an mutige Menschen in schwierigen Zeiten erinnert wird, lag es Ehepaar Butz und einigen anderen aus der Konfirmandenzeit sehr am Herzen mit einer Namensgebung an das Ehepaar Mörike zu erinnern.

Entscheidungen haben sich durch Corona verzögert. Aber beim 50-jährigen Jubiläum wurde der Raum mit seinem neuen Namen „Gertrud und Otto Mörike“ vorgestellt.

Gemeinsam konnte Karin Butz mit Eva Bachteler (Theol. Leiterin der ETL) Einblick in das Leben und Wirken des Ehepaar Mörike geben. Am Rand ergaben sich für Karin Butz erfreuliche Gespräche mit Menschen, die Gertrud und Otto Mörike und/oder deren Kinder noch persönlich kannten.

Karin Butz, Weiler

 

 

Zurück

Express-Anfrage