KBW - Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn

Was ist und tut das KBW (Kreisbildungswerk)? 

Das Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn hat die Aufgabe, die evangelische Bildungsarbeit mit Erwachsenen in den Kirchengemeinden und den Einrichtungen der Kirchenbezirke anzuregen, zu fördern und zu koordinieren. Insbesondere soll es den Kirchengemeinden, Diensten, Werken und Gruppen helfen, zu einer nach Inhalt und Methode qualifizierten Bildungsarbeit mit Erwachsenen beizutragen. Es initiiert übergemeindliche Bildungsangebote, regt Initiativen und innovatorische Projekte an und fördert sie, ebenso die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und veröffentlicht regelmäßig Bildungsprogramme.

Weitere Informationen zum Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn

 

 
 
 

Abrechnung von Unterrichtseinheiten

Das Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn trägt für die Evang. Kirchengemeinden und weiteren Rechtsträger die Unterrichtseinheiten der evangelischen Erwachsenenbildung zusammen, für die dann über die eaew-Landesgeschäftsstelle beim Regierungspräsidium Personalkostenzuschüsse beantragt werden. 

Wenn Sie zum Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn gehören und Zuschüsse beantragen wollen, finden Sie hier die wichtigsten Voraussetzungen für die Bezuschussung nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes Baden-Württemberg.

Zur Sammlung der Unterrichtseinheiten hat sich die Online-Version von "EBW-Systems" bewährt: Sie können Ihre Daten direkt im Internet eingeben, wenn Sie das Passwort auf www.ebw-systems.de für Ihre Gemeinde/Einrichtung haben. Mitglieder erhalten die Zugangsdaten ggf. beim Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn.

Weitere Informationen zum Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn

Das Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn (KBW HN) wurde am 11. Oktober 1974 gegründet. Es wird seit 2003 als nicht rechtsfähige Einrichtung des Kirchenbezirksverbands „Evangelische Tagungsstätte Löwenstein" geführt. Der Vorstand des Kirchenbezirksverbands „Evangelische Tagungsstätte Löwenstein" vertritt das Evangelische Kreisbildungswerk Heilbronn im rechtsgeschäftlichen Verkehr.

Der Theol. Leiter der Evang. Tagungsstätte Löwenstein (ETL) ist zugleich pädagogischer Leiter und Geschäftsführer des Evang. Kreisbildungswerks Heilbronn.

Das Evang. Kreisbildungswerk Heilbronn ist eine Einrichtung der Weiterbildung der evangelischen Erwachsenenbildung und Mitglied in der „Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW)".

Für die Kirchenbezirke Brackenheim, Heilbronn, Neuenstadt und Weinsberg sowie die ETL beantragt das Kreisbildungswerk Heilbronn Zuschüsse nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes Baden-Württemberg und verwaltet diese bzw. gibt sie an diese Kirchenbezirke weiter.

Förderfähige und nichtförderfähige Bildungsveranstaltungen

Voraussetzungen für die Förderung von Bildungsveranstaltungen

Als Bildungsveranstaltungen können alle Veranstaltungen aufgenommen werden:

  • zu denen öffentlich eingeladen wurde,
  • bei denen sich (in der Regel) die Teilnehmer/innen in angemessenem Maß an den Kosten der Veranstaltung beteiligen,
  1. Folgende Veranstaltungen sind förderfähig und können gemeldet werden:

a)      Themenorientierte Zusammenkünfte von Seniorenkreisen, Altenclubs und Altennachmittagen, von Frauenkreisen, Frauengesprächsgruppen, gemischten
Gesprächskreisen, Familienkreisen und Männerkreisen – auch wenn kein/e Referent/in eingeladen wurde, sondern der Inhalt durch eine/n Mitarbeiter/in zu einem Thema der Sachgebiete 1-10 gestaltet wurde.

b)      Themenbezogene Zusammenkünfte von Arbeitskreisen, Initiativ- und Aktionsgruppen in der Gemeinde, wenn diese keinen Sitzungscharakter haben. Bei mehreren Treffen als Seminar unter einem Oberthema zusammenfassen. Federführende/r Mitarbeiter/in ist Referent/in.

c)      Themenbezogene Elternabende, die sich mit Erziehungs- und Lebensfragen beschäftigen bei Kindergarteneltern, Taufeltern, Konfirmandeneltern. Referent/in kann Erzieherin, Pfarrer/in sein. Allgemeine Rahmenbedingungen (öffentlich!) für Veranstaltungen beachten.

d)     Bastelkreise, Werkgruppen und Kochkurse für Erwachsene, die unter Anleitung durchgeführt werden (längerfristige Bastelkreise sind Seminare, die thematisch beschrieben sind).

e)      Gymnastik- Entspannungs- und Meditationskurse für Erwachsene, die unter Anleitung durchgeführt werden. Das Angebot ist thematisch beschrieben.

f)       Mutter-Kind-Gruppen, Krabbelgruppen etc. sind jeweils als Seminar ausgeschrieben. Der Bildungsaspekt muss deutlich sein. Referent/in ist z.B. der/die federführende Mitarbeiter/in. Als Thema gilt das Gruppenangebot z.B.: „Spiel, Bewegung, Kreativität, Musik“ = 2UE. Angabe: „pädagogische Lerngruppe, Krabbelgruppe, Mutter-Kind-Gruppe“ = 1 UE.

  1. Veranstaltungen, die unter bestimmten Umständen förderfähig sind:

a)      Einführung in pädagogisch wertvolle Spiele im Rahmen von Erziehungsseminaren

b)      Studienfahrten und Lehrwanderungen unter fachkundiger Leitung, ohne Übernachtung und einer einfachen Entfernung von höchstens 300 km vom Wohnort. Die Fahrtzeit kann nicht angerechnet werden. Zeiteinheiten und Thema angeben.

c)      Besichtigung kultureller Stätten, Museen, Ausstellungen und Denkmäler sind nur förderfähig, wenn neben den Rahmenbedingungen und den Bestimmungen über Entfernungen und Übernachtungen (siehe 2.b) auch eine fachkundige Leitung vorhanden ist, und sie im Zusammenhang größer Weiterbildungsveranstaltungen stattfinden.

d)     Tanz: im Rahmen von Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention bei Senioren/innen,
Tanz als Meditation, als Volkskultur und als Ausdruckstanz.

e)      Film-, Konzert- und Theaterbesuche können gefördert werden, wenn sie in den Zusammenhang einer längerdauernden Weiterbildungsveranstaltung eingebunden sind.

f)       Autorenlesungen sind förderfähig, wenn sie den Themen / Sachgebieten 1-10 zugeordnet werden können.

  1. Nicht förderfähig sind folgende Einzelveranstaltungen und Seminare:

a)      Veranstaltungen mit kirchenorganisatorischem, gottesdienstlichem oder seelsorgerischem Charakter wie z.B.: Gremienarbeit, Schulung von Helfer/innen und Besuchsdiensten / Kirchengemeinderatsschulungen, Fortbildung der Mitarbeiter/innen (sofern sie nicht eine Veranstaltung der Erwachsenenbildung ist), Gottesdienste und deren Vorbereitung, Einkehrtage, Bibelstunden, Elternabende (die sich z.B. mit der Vorbereitung und der Durchführung von Taufe und Konfirmation befassen)

b)      Veranstaltungen, deren Schwerpunkte in der Unterhaltung und Geselligkeit liegen wie Feste und Feiern, Tanzveranstaltungen geselliger Art, Stammtische, Senioren/innentreffen ohne thematisches festes Programm

c)      Spiele: hierzu gehören Brett-, Karten- oder Telespiele, sowie sonstige Gesellschaftsspiele. Ausnahme sind Spiele, die kurzzeitig als pädagogisches Mittel eingesetzt werden.

d)     Bastelarbeiten für Verkaufsaktionen – z.B. für Basare, Gemeindefeste u.a.

e)      Orchester, Chöre, Singkreise mit geschlossenem Charakter, die auf langzeitliche vereinsähnliche Arbeit angelegt sind, wie z.B.: Kirchenchöre, Posaunenchöre u.a.

f)       Besuche von Film- Konzert- und Theaterveranstaltungen

g)      Tanzkurse mit dem Inhalt „Gesellschaftstänze“

h)      Sportkurse – außer Gymnastik

i)        Jugendveranstaltungen. Keine förderungsfähigen Maßnahmen sind insbesondere: Autopannen-, Erste-Hilfe- und Führerscheinkurse, Sportkurse außer Gymnastik, gesellige Veranstaltungen, Nachhilfestunden, Besuche von Film-, Konzert- und Theaterveranstaltungen, soweit diese nicht in den Zusammenhang einer intensiven Bildungsveranstaltung gehören, Veranstaltungen, die gottesdienstlichen und seelsorgerlichen Charakter haben; mehrtägige Studienreisen sowie Studienfahrten ohne Übernachtung, wenn die einfache Entfernung mehr als 300 km beträgt oder eine fachkundige Leitung fehlt. Außerdem: Sommerfeste, Gremien, Gemeindeforen, Empfänge, musikalische Nachmittage, Weltgebetstag (nur der öffentliche Abend, an dem das Land vorgestellt wird),  Hauskreise, Kinderkirche (und ihre Vorbereitung), Weihnachts- und Adventsfeiern …

Schlüssel für die Themenbereiche / Sachgebiete

1 Zeitgeschichte, Politik, Geschichte

2 Soziologie, Wirtschaft, Recht

3 Pädagogik, Psychologie, Eltern- und Familienbildung

4 Philosophie, Theologie, Weltanschauung

5 Literatur, Kunst, Musik, Massenmedien, Länder- und Heimatkunde

6 Sprachen

7 Wirtschaft und kaufmännische Praxis

8 Mathematik, Naturwissenschaft, Technik

9 Kreatives Gestalten, Freizeitaktivität

10 Gesundheit, Gymnastik, Körperpflege, Haushaltsführung

Veranstaltungen unter 10 Teilnehmenden

Wir haben die Möglichkeit, auch Veranstaltungen, an denen weniger als 10 Personen teilgenommen haben, nach dem Weiterbildungsgesetz abzurechnen.

Eine Teilnehmerzahl zwischen 5 und 9 Personen ist allerdings nur nach Eingabe von einem Sonderkriterium möglich:

Folgende Gründe ( SK= Sonderkriterium 1-10) werden anerkannt:

SK 1 Kurse im ländlichen Raum mit geringer Einwohnerdichte

SK 2 Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze (z.B. EDV, Nähmaschinen)

SK 3 Aufbaukurse mit weniger TN als die vorausgehenden Grundkurse (z.B. Sprachen)

SK 4 Kurse für seltene Sprachen (z.B. Arabisch, Chinesisch)

SK 5 Sozialer Aspekt (Unzumutbare hohe Aufzahlungen bei Ausfall des Kurses)

SK 6 Neuangebote und Schnupperkurse (zur Etablierung des Angebotes)

SK 7 Wegen der Lerneffizienz und gestiegener Ansprüche an den Unterricht

SK 8 Nachträgliche Abmeldungen

SK 9 Differenzierung nach Zielgruppen, Themen und Zeiten

SK10 Spezielle Zielgruppen im Bereich der Grundbildung (z.B. Alphabetisierung, Kurse für Personen mit Lernschwächen, Integrationskurse)

Kurse mit weniger als 5 Teilnehmenden sind generell nicht förderungsfähig.

In der Abrechnung mit www.ebw-systems.de geht das praktisch so: Sobald Sie eine Teilnehmerzahl zwischen 5 und 10 eintragen, öffnet sich ein neues Fenster, mit dessen Hilfe Sie eines der 10 Sonderkriterien auswählen können.

Eltern-Kind-Gruppenarbeit im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes Baden-Württemberg (WBG)

Voraussetzungen der Anerkennung

• Die Trägerschaft der Eltern-Kind-Gruppenarbeit hat die veranstaltende Kirchengemeinde

• Bei Kooperation, z. B. mit der kath. Kirchengemeinde, einer Familien-Bildungsstätte oder anderen Partnern, kann die Trägerschaft nur bei einem Partner liegen

• Finanzierungs-, Personal- und Versicherungsfragen werden vom Träger verantwortet, der Kirchengemeinderat entscheidet, welche finanziellen Zuschüsse er für die Eltern-Kind-Gruppenarbeit zur Verfügung stellt.

• Eltern-Kind-Gruppen können nur dann Teil der öffentlichen Erwachsenen- und Familienbildung nach dem WBG sein, wenn sie - öffentlich ausgeschrieben und damit für alle Interessent/innen zugänglich sind

- wenn sie eine kontinuierliche Teilnehmerzahl von mind. 8 – 10 Teilnehmer/innen (ohne Kinder) nachweisen

- wenn sie ein inhaltlich-pädagogisches Programm verfolgen und nachweisen

• Eine angemessene, sozialverträgliche Kostenbeteiligung der Teilnehmer/innen und die Führung einer Teilnehmerliste sind üblich und notwendig.

Zuschussmittel und Versicherungsschutz

Veranstaltungen, die in den Räumen der Kirchengemeinden stattfinden, unterliegen dem Versicherungsschutz der Evang. Gemeindeversicherung.

Bei Erfüllung der Kriterien nach dem WBG (siehe oben) rechnet die Kirchengemeinde die Eltern-Kind-Gruppenarbeit über das Evang. Kreisbildungswerk als förderungsfähige Veranstaltung ab.

Pro Gruppentreffen (1 ½ bis 2 Std.) können bis zu 2 UE = Unterrichtseinheiten anerkannt werden (eine UE = 45 Min. bei mind. 10 Teilnehmer/innen, bei Eltern-Kind-Gruppen mind. 8 erwachsene Teilnehmer/innen).

Gruppenleitung

Zur Gruppenleitung qualifiziert sind insbesondere Elternteile, Frauen und Männer mit einer  pädagogischen Vorbildung. Viele Frauen aus pädagogischen Berufen engagieren sich in der erwerbsfreien Familienphase in unserer Mutter-Kind-Gruppenarbeit. Leitungsaufgaben übernehmen aber auch Eltern mit und ohne pädagogische Vorbildung. Sie sind bereit, ihr ehrenamtliches, freiwilliges Engagement im kollegialen Austausch, im Leitungsteam und in der Fortbildung fachlich zu erweitern und zu vertiefen. Das Kreisbildungswerk bietet zur Qualifikation der ehrenamtlichen Gruppenleiter/innen in Kooperation mit dem Frauenwerk und der Familienbildungsarbeit mehrere Fortbildungsangebote an. Begleitung der Gruppenleiter/in durch die Pfarrer/in oder eine/n andere/n Beauftragte/n der Kirchengemeinde sollte zur Verantwortung evangelischer Eltern-Kind-Gruppenarbeit gehören.

 

Schlüssel für die Themenbereiche / Sachgebiete

1 Zeitgeschichte, Politik, Geschichte

2 Soziologie, Wirtschaft, Recht

3 Pädagogik, Psychologie, Eltern- und Familienbildung

4 Philosophie, Theologie, Weltanschauung

5 Literatur, Kunst, Musik, Massenmedien, Länder- und Heimatkunde

6 Sprachen

7 Wirtschaft und kaufmännische Praxis

8 Mathematik, Naturwissenschaft, Technik

9 Kreatives Gestalten, Freizeitaktivität

10 Gesundheit, Gymnastik, Körperpflege, Haushaltsführung

Veranstaltungen mit weniger als zehn Teilnehmenden

Auch für Veranstaltungen, an denen weniger als 10 Personen teilgenommen haben, kann ein Zuschuss nach dem Weiterbildungsgesetz beantragt werden, wenn bestimmte Sonderkriterien erfüllt sind. Die Teilnehmerzahl muss mindestens 5 Personen betragen; folgende Gründe ( SK= Sonderkriterium 1-10) werden anerkannt:

SK 1 Kurse im ländlichen Raum mit geringer Einwohnerdichte

SK 2 Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze (z.B. EDV, Nähmaschinen)

SK 3 Aufbaukurse mit weniger TN als die vorausgehenden Grundkurse (z.B. Sprachen)

SK 4 Kurse für seltene Sprachen (z.B. Arabisch, Chinesisch)

SK 5 Sozialer Aspekt (Unzumutbare hohe Aufzahlungen bei Ausfall des Kurses)

SK 6 Neuangebote und Schnupperkurse (zur Etablierung des Angebotes)

SK 7 Wegen der Lerneffizienz und gestiegener Ansprüche an den Unterricht

SK 8 Nachträgliche Abmeldungen

SK 9 Differenzierung nach Zielgruppen, Themen und Zeiten

SK10 Spezielle Zielgruppen im Bereich der Grundbildung (z.B. Alphabetisierung, Kurse für Personen mit Lernschwächen, Integrationskurse)

Kurse mit weniger als 5 Teilnehmenden sind generell nicht förderungsfähig.

In der Abrechnung geht das praktisch so: Sobald Sie eine Teilnehmerzahl zwischen 5 und 10 eintragen, öffnet sich ein neues Fenster, mit dessen Hilfe Sie eines der 10 Sonderkriterien auswählen können.

Eltern-Kind-Gruppenarbeit im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes Baden-Württemberg (WBG)

Voraussetzungen der Anerkennung

• Die Trägerschaft der Eltern-Kind-Gruppenarbeit hat die veranstaltende Kirchengemeinde

• Bei Kooperation, z. B. mit der kath. Kirchengemeinde, einer Familien-Bildungsstätte oder anderen Partnern, kann die Trägerschaft nur bei einem Partner liegen

• Finanzierungs-, Personal- und Versicherungsfragen werden vom Träger verantwortet, der Kirchengemeinderat entscheidet, welche finanziellen Zuschüsse er für die Eltern-Kind-Gruppenarbeit zur Verfügung stellt.

• Eltern-Kind-Gruppen können nur dann Teil der öffentlichen Erwachsenen- und Familienbildung nach dem WBG sein, wenn sie - öffentlich ausgeschrieben und damit für alle Interessent/innen zugänglich sind

- wenn sie eine kontinuierliche Teilnehmerzahl von mind. 8 – 10 Teilnehmer/innen (ohne Kinder) nachweisen

- wenn sie ein inhaltlich-pädagogisches Programm verfolgen und nachweisen

• Eine angemessene, sozialverträgliche Kostenbeteiligung der Teilnehmer/innen und die Führung einer Teilnehmerliste sind üblich und notwendig.

Zuschussmittel und Versicherungsschutz

Veranstaltungen, die in den Räumen der Kirchengemeinden stattfinden, unterliegen dem Versicherungsschutz der Evang. Gemeindeversicherung.

Bei Erfüllung der Kriterien nach dem WBG (siehe oben) rechnet die Kirchengemeinde die Eltern-Kind-Gruppenarbeit über das Evang. Kreisbildungswerk als förderungsfähige Veranstaltung ab.

Pro Gruppentreffen (1 ½ bis 2 Std.) können bis zu 2 UE = Unterrichtseinheiten anerkannt werden (eine UE = 45 Min. bei mind. 10 Teilnehmer/innen, bei Eltern-Kind-Gruppen mind. 8 erwachsene Teilnehmer/innen).

Gruppenleitung

Zur Gruppenleitung qualifiziert sind insbesondere Elternteile, Frauen und Männer mit einer  pädagogischen Vorbildung. Viele Frauen aus pädagogischen Berufen engagieren sich in der erwerbsfreien Familienphase in unserer Mutter-Kind-Gruppenarbeit. Leitungsaufgaben übernehmen aber auch Eltern mit und ohne pädagogische Vorbildung. Sie sind bereit, ihr ehrenamtliches, freiwilliges Engagement im kollegialen Austausch, im Leitungsteam und in der Fortbildung fachlich zu erweitern und zu vertiefen. Das Kreisbildungswerk bietet zur Qualifikation der ehrenamtlichen Gruppenleiter/innen in Kooperation mit dem Frauenwerk und der Familienbildungsarbeit mehrere Fortbildungsangebote an. Begleitung der Gruppenleiter/in durch die Pfarrer/in oder eine/n andere/n Beauftragte/n der Kirchengemeinde sollte zur Verantwortung evangelischer Eltern-Kind-Gruppenarbeit gehören.