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  Kunst - Musik - Kultur

Literaturwoche Vladimir Nabokov(1899-1977)

Literaturwoche Vladimir Nabokov(1899-1977)

Der große russisch-amerikanische Schriftsteller des 20. Jahrhundert

Das Leben des in einer reichen, liberalen Petersburger Aristokratenfamilie geborenen, von der Revolution 1917 aus dem Paradies seiner Kindheit vertriebenen, vor den Nazis über Paris in die USA geflohenen Schriftstellers, ist geprägt von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts.

In seinem reichen literarischen Werk aber hat er in seiner absolut antiideologischen Haltung und mit einzigartiger poetischer Kraft die Fähigkeit besessen, "die vorhandene Welt nicht nur neu zu kombinieren, sondern neu zu erschaffen." Zuerst als russischer Lyriker und Romanautor im Berliner Emigrantenmilieu der 20er Jahre, dann - nach seinem unter Qualen durchlebten Sprachwechsel - als erfolgreicher amerikanischer Schriftsteller.

Themenkomplexe und Fragestellungen

Ein ungewöhnliches Leben in den Katastrophen des 20. Jhd.

- Herkunft aus altem russischen Adelsgeschlecht

- 1917 Vertreibung durch Oktoberrevolution aus dem Paradies der Kindheit

- Emigrationsjahre in Berlin

- Flucht vor Nationalsozialismus über Paris in die USA

- Nabokov als Schmetterlingsforscher

- Nabokov als Übersetzer und Literaturwissenschaftler

- Nabokov als Autor von Weltliteratur in zwei Sprachen

 

Fragestellungen

- Zur poetischen Kraft der Erinnerung

- Vergleich mit Iwan Bunin

- Nabokovs verborgene Metaphysik

- Die außergewöhnliche Verarbeitung der

Erfahrungen des Totalitarismus in „Einladung

zur Enthauptung“ und „Das Bastardzeichen“

- Das Doppelgängermotiv in „Verzweiflung“

 

Auswahl der Texte, an denen wir arbeiten wollen

- Autobiographie „Erinnerung, sprich“

- Erzählung „Wolke. Burg. See“

- Erzählung „Pilgram“

- In Auszügen „Die Gabe“

 

Tagesprogramm

- Einführende Vorträge, gemeinsame Arbeit

an Texten mit Diskussion, Lesungen

Filme

- „Lolita“ amerikanische Verfilmung,

Drehbuch V. Nabokov, Regie Stanley Kubrick

- „Despair. Eine Reise ins Licht“

Verfilmung des Romans „Verzweiflung“,

Drehbuch: Tom Stoppard,

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Begleitprogramm

Mittwoch Nachm. Zur freien Verfügung

Donnerstagabend Mitgliederversammlung

Literarische Spätlese

Zur vorbereitenden Lektüre sollte möglichst „Erinnerung, sprich“/ (Rowohlt Taschenbuch

Nr. 22547) gelesen sein. Die Textausschnitte, an denen wir gemeinsam arbeiten, werden als

Kopien verteilt.

 

Alles Wichtige in Kürze

Leitung: Ulrike Elsäßer-Feist, AK Südwest der Deutschen Dostojewskij-Gesellschaft, Karlsruhe; Dr. Karla Hielscher, Slawistin/Publizistin, Seeshaupt; Dr. Ilja Karenovics, Slawist, Basel; Gudrun Sauter, Heilbronn

Zeit: 23.10.2017, 15.00 Uhr bis 27.10.2017, 13.30 Uhr

Mahl- und Andachtszeiten in der ETL:

Morgenandacht              täglich, 8.00 Uhr              

Frühstück                           ab 8.00 – 9.00 Uhr

Mittagessen                      ab 12.15 – 13.00 Uhr

Nachmittagskaffee        ab 14.30 – 16.00 Uhr

Abendessen                      ab 18.15 – 19.00 Uhr

 

Kosten (p.P. - jeweils für die gesamte Tagung):

Verpflegung/Kursgebühr                              212,00 €

Übernachtungen

im DZ                                                              88,00 €

im EZ                                                            140,00 €

Beginn:
Mo, 23.Okt.2017 um 15:00
Ende:
Fr, 27.Okt.2017 um 13:30

Zur Anmeldung: Klicken Sie hier, wenn Sie sich zur Veranstaltung anmelden wollen

 

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