Bildungs- und Freizeitprogramm

 

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Aktuelle Termine
 
Fr, 21. Jul. 2017
18:00
Persönlichkeits- entwicklung
Märchen und Glaube
Märchen und Glaube „Wer spricht denn da? Auf die innere Stimme hören und vertrauen“ "Horch amehr...
 
Fr, 21. Jul. 2017
18:00
Spiritualität & Theologie
Bibelseminar mit Dr. Yuval Lapide
Bibelseminar "So spricht Gott der Herr zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringemehr...
 
Mo, 24. Jul. 2017
18:15
Spiritualität & Theologie
Publik Forum Leserkreis
„Überall schwindet das Vertrauen“ – Publik Forum Lesertreffen am 24.07.2017 um 18.15 Uhr in der ETL mehr...
 
Sa, 29. Jul. 2017
10:00
Körper & Seele / Freizeiten
Intuitives Bogenschießen - Übungstag
Intuitives Bogenschießen wird geübt und praktiziert. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein bereitsmehr...
 
So, 30. Jul. 2017
17:00
Spiritualität & Theologie
Familienfreizeit 2017 - Märchen
Familienfreizeit 2017   Märchen  "Es war einmal" - das sagt: Jetzt gehtmehr...
 
Mo, 28. Aug. 2017
14:00
Kunst - Musik - Kultur
Ikonenwoche Sommer
Ikonenwoche Sommer   Heilige Familie Wir schreiben in der Sommerwoche die Ikone &mehr...
 
Mo, 28. Aug. 2017
14:00
Körper & Seele / Freizeiten
Wanderwoche
Wanderwoche Schwäbisch-Fränkischer Wald und Löwensteiner Berge: Weite Ausblicke über sonnige Weinbmehr...
 
Mo, 28. Aug. 2017
14:30
Körper & Seele / Freizeiten
Sommertanzwoche
Sommertanzwoche Schenk dir einen Wüstentag "Schenk dir einen Wüstentag -Schritte zur Achtsamkmehr...
 
Fr, 06. Okt. 2017
10:00
Gemeindeakademie
Einkehrtage für Leitungstandems (gewählte KGR-Vorsitzende und Pfarrer*innen), 6./7.10.2017
Bei den Einkehrtagen für Leitungstandems soll besonders das Zusammenspiel in der gemeinsamen Verantwmehr...
 
 

 

Halbjahresprogramm 2017-2: "Unverfügbares Vertrauen in die Zukunft"


Das Halbjahresprogramm 2017-2 zum Herunterladen (ca. 4,6 MB)

Liebe Freundinnen und Freunde der Bildungs- und Freizeitangebote der ETL,

Was kommt künftig auf uns zu? Seit einiger Zeit denken Nationen vor allem an sich selbst. Jede und jeder Einzelne sei gefragt, selbst Vorsorge für die eigene Zukunft zu treffen. Häufig höre ich Ratschläge wie „Du musst halt mehr nach dir selbst schauen“, oder die Selbsterkenntnis „Ich komme zu kurz. Ich brauche mehr Zeit für mich selbst.“

Was ist an mir, frage ich mich da: Wie groß sind meine eigenen Möglichkeiten? Die Auswahl ist größer geworden, doch mit den Möglichkeiten wachsen auch die Schwierigkeiten beim Wählen. Wie soll ich das Richtige finden, wenn das Spektrum der Angebote schneller wächst als meine Möglichkeiten zu wählen, meine verfügbaren Methoden und Kriterien für eine gute, angemessene Wahl, die ich nicht schon bald wieder bedaure?

Veränderungen um mich her wirken tief ins eigene Leben hinein, zugleich wirken sie global, weit hinaus. Was ich selbst bewirken kann, scheint überschaubar und sehr bescheiden angesichts dessen, wie Komplexität und Unübersichtlichkeit sich vervielfachen. Da ist so Vieles, über das ich nicht verfügen kann, das mir unverfügbar bleibt – und das Unverfügbare wird ständig mehr.

„Zukunft“ kommt von „zukommen“. Zukunft war in langen Zeiten ein Wort des Glaubens: Zukunft war das, was von Gott her auf uns zukommt. Doch Zukunft ist inzwischen zum reinen Futur geworden, zum Werdenden, wie eine Trendlinie aus dem heraus, was war und was ist. Wie eine Verlängerung dessen, was war, durch das Jetzt in die Zeit hinein, die eben daraus wird.

Im Vater unser bittet Jesus darum, dass Gottes Reich komme. Wer mit Jesu Worten bittet „dein Reich komme“, geht einen Schritt hinein in ein Vertrauen auf Gott. Zukunft wird damit nicht verfügbar. Doch wer sich mit dieser Bitte öffnet für Gott, für das, was Gott möglicherweise tun möchte und tut, blickt und denkt anders vom Heute auf das Morgen.
Die Offenbarung spricht von Gott, „der da ist und der da war und der da kommt“ (Offb 1,8): Hier geht es nicht nur um das, was war und was ist, sondern mit Gott, der kommt, um etwas Neues. Ich möchte, soweit das möglich ist, mein Zutrauen in die Zukunft stärken; getragen von Gott, der/die da kommt; ich möchte mich öffnen für das, wie Gott mir entgegen kommt.

Herzliche Grüße aus Löwenstein

Pfr. Albrecht Fischer-Braun, Theologischer Leiter

Halbjahresprogramm 2017-1: Hier gehe ich - könnt´ ich auch anders?


Das Halbjahresprogramm 2017-1 zum Download (ca. 4 MB)

Liebe Leserin, lieber Leser –

liebe Freundinnen und Freunde der Bildungs- und Freizeitangebote der ETL,

die Wege, die Menschen einschlagen, sind höchst vielfältig. Häufig geht es in völlig entgegengesetzte Richtungen auseinander. Die Extreme könnten größer kaum sein – ob es darum geht, wie jemand sich ernährt und gesund erhält, ob darum, was Glaube und Religion in unserer Gesellschaft bedeuten können und sollen, welches die wichtigen Themen unserer Zeit sind. Risse im Zusammenleben sind groß, Unterschiede zwischen gesellschaftlichen Gruppen wachsen. Mir scheint, dass Menschen ihre Wege oft sehr überzeugt gehen – und das heißt häufig: Weiter wie bisher. Oder einfach: Auseinander.

Könnte es auch anders gehen?

Seit 15 Jahren gehört die ETL zur Nagelkreuzgemeinschaft und lädt freitags um 18.00 Uhr zum Versöhnungsgebet ein. In Coventry wurde nun ergänzend zur Versöhnungslitanei ein „Blessing of Transformation“ entwickelt – nicht einfach- eindeutig ins Deutsche zu übersetzen. Das „Lob der Umwandlung“, ein „Segen der Veränderung“ gibt Anteil an Gottes Segen, an Gottes Liebe. Wo das geschieht, können Wunden heilen. Da öffnet sich ein großzügiger Raum der Hoffnung. Kulturen des Friedens erhalten Nahrung, wo wir Unterschiede feiern können und uns an anderen freuen. Die verändernde Kraft der Versöhnung steht beim Wochenende vom 7.- 9. Juli 2017 mit der Nagelkreuzgemeinschaft im Zentrum.

Wir führen bewährte Angebote weiter, die Sie hier wiederfinden: Biblische Seminare mit jüdischer Auslegung zu Jesaja und Ezechiel (Dr. Lapide); große Texte des Alten Testaments (Dr. Grimm); Beispielgeschichten aus dem Neuen Testament (Stufen des Lebens); am Wochenende nach Ostern zum Thema Auferstehung (Pfr. Fischer-Braun); ein Studientag mit Prof. Kuschel (Bibel und Koran). Familienstellen, Literatur-, Kunst-, Tanz- und Gartentage, Gospel- und Popsingen sowie Stimmbildung sind wieder im Programm, „Innehalten“- und „Achtsamkeit“-Seminare, ebenso Meditation, Mystik und mentales Heilen (Prof. Bobert). KGR-Vorsitzende laden wir zu Einkehrtagen und zur mehrteiligen Schulung „Lust auf Leiten“ ein.

Neu im Programm ist „Gedächtnistraining“ und „Lachyoga“ sowie ein Seminar zur Gewaltfreien Kommunikation, außerdem Qigong-/Taichi als Kurs sowie Tages-/Wochenendworkshop.

Wir würden uns freuen, wenn Sie hier gute Anregungen erhalten. Ob unsere Angebote Sie auf Ihrem Weg bestärken oder Sie einladen etwas Neues auszuprobieren:

Möge Gottes Segen Sie auf Ihrem Weg begleiten.

Herzliche Grüße aus Löwenstein

Ihr Pfr. Albrecht Fischer-Braun, Theo. Leiter und Geschäftsführer der ETL

 
 
 

45 Jahre ETL - Halbjahresprogramm 2016-2


Klicken Sie auf das Bild, um das aktuelle Halbjahresprogramm zu lesen (pdf-Datei, 5,2 MB).

Liebe Leserin, lieber Leser – liebe Freundinnen und Freunde der Bildungs- und Freizeitangebote der ETL,

45 Jahre – das ist irgendwie dazwischen: Kein rundes Jubiläum wie 40 oder 50. Aber es ist doch eine Zäsur. Dazwischen – das ist oft ein offener Bereich, manchmal unbestimmt, manchmal umkämpft. Wo ist wie viel Platz im politischen Spektrum zwischen rechts und links?

Wo ist der Ort für Christinnen und Christen heute, zwischen dem Ursprung christlichen Glaubens und den Aufträgen, die Jesus denen gegeben hat, die ihm folgen wollen, den Fragen des Lebens heute und einer offenen Zukunft, für die wir von Gott etwas erwarten?

Christliches Handeln war lange Zeit von Aufgaben geprägt; persönlich, kirchlich und diakonisch. Dann setzten Überlegungen ein, was zielführend sei und wie Ziele smart beschrieben werden können; spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sollten sie daherkommen. Aber wem reichen solche

Ziele? Ich brauche neben Aufgaben und handlich-praktischen Zielen noch anderes – Grundlagen, die mich wirklich tragen, gute Wurzeln; Richtungen auf Ziele hin, die ich vielleicht nie erreiche; die fern scheinen wie Visionen. Sie leiten mich wie ein Stern in der Nacht: Es ist nicht entscheidend, ob ich zu ihm gelange. Es reicht völlig, dass er mir eine Richtung weist und mir hilft mich zu orientieren.

Vor mehr als 45 Jahren hat die Satzung der ETL eine ähnliche Spannung so in Worte gefasst: Die ETL soll die Fragen des Alltagslebens aufnehmen und sie ins Licht des Evangeliums von Jesus Christus stellen. Dieser Auftrag lässt immer wieder neu fragen, was die wichtigen Fragen sind und wie wir sie im Licht des christlichen Glaubens klären können.

Vielleicht ist es also ganz gut, dass wir kein rundes Jubiläum haben, sondern dazwischen stehen – vorläufig, aber doch gerade so wach und aufmerksam, mitten im Leben, mitten im Fragen. Und auch mitten im Glauben, gerade da, wo wir zwischen Gestern und Morgen eine gute Haltung suchen.

Wir freuen uns, wenn Sie im Juli mit uns feiern – und wenn Sie sich an Klärungen beteiligen, wo zwischen Altem und Neuem, Fragen und Antworten ein guter Weg, eine gute Haltung zu finden ist. Die Angebote in diesem Heft laden dazu ein.

Auf ein Wiedersehen – und inzwischen herzliche Grüße

Pfr. Albrecht Fischer-Braun, Theologischer Leiter

Halbjahresprogramm 2016-1: Fest verwurzelt - dem Himmel nah

Das aktuelle Halbjahresprogramm zum Herunterladen/Lesen

Klicken Sie auf das Bild, um das aktuelle Halbjahresprogramm online zu lesen (pdf-Datei, 4,1 MB).

„Hier oben zu sein, tut einfach gut“, so erzählen Gäste in der ETL immer wieder. Über dem Tal, manchmal über dem Nebel, dem Himmel nah sein: Das hilft aufzuatmen, sich aufzurichten – auch innerlich. Es tut auch anderen gut mitzuerleben, wie Menschen aufatmen, geradezu befreit wirken. Schön ist es, wenn Menschen bereit sind das mit anderen zu teilen.

Das ist besonders wertvoll in einer Zeit, in der Ängste stärker werden und Gastfreundschaft, Fremdenfreundlichkeit und Interesse an anderen schwächen. Deshalb lautet eine wichtige Frage: Wo stehen wir? Was sind die Wurzeln, die uns tragen?

Unsere biblische Tradition ist durchgehend geprägt von Erfahrungen des Fremdseins, beginnend schon mit der Vertreibung aus dem paradiesischen Garten Eden. Abraham, Mose, Maria – diese Namen sind mit Orten verbunden, die nicht Heimat waren. Menschen unterwegs haben in ihrem Glauben eine tiefe Stärkung erfahren: Die Wurzeln reichen tiefer als nur bis in das eigene Elternhaus und den Ort, in dem ich aufgewachsen bin. „Ich war fremd“, hören wir von Jesus. Zugleich erfahren wir, wie er in diesem Fremdsein Menschen nahe gekommen ist, wie er selbst Gott nahegebracht hat.

Wir kommen aus Gott, haben unsere Wurzeln darin, dass Gott uns als Gegenüber will. Deshalb sind wir auch dem Himmel nah, nicht nur hier oben in der Tagungsstätte, sondern in unserem ganzen Leben.

Den tragenden Grund wieder zu entdecken und die Freiheit, in der wir leben können: Dazu laden wir Sie in vielen Angeboten ein. Wir freuen uns, wenn Sie hier und da das auch hier bei uns erleben, wie Sie fest verwurzelt und dem Himmel nah leben können.

Wir laden Sie herzlich ein!

Pfr. Albrecht Fischer-Braun, Theologischer Leiter

Übersicht zu den verschiedenen Aspekten/Seiten des Bildungs- und Freizeitprogramms

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